diskrep.ant - ## : Tags : Fragmentity
Noch eine Zuggeschichte, eine ungefragte. Spam sozusagen. Unsolicited text. Wer das liest hat nicht darauf gewartet. Also auch nichts gekauft, bezahlt wird trotzdem dafür, später.
Letztes mal hab' ich auf das verfremdete Foto eines norwegischen Prominenten rohgeschrieben, das in seinem Zeitschriftenabdruck genug Weiss lies. Pop art, nach Art des Hauses. Hat ja dann auch meinem Kunstanspruch genügt. Weil, vom Kunstanspruch des Materials ist was auf den Text übergegangen. Ritterschlag sozusagen, oder was immer dem heute entspricht. Möglicherweise Frequent Flyer, dann aber Pandion Level, auf persönliche Einladung des CEO. Gold bekommt ja mittlerweile jeder. Aber nicht wieder in Kritik an Fluggesellschaften. Das ist Reisekrankheit. So wie Dadaismus Kunstkrankheit ist. Sowas lässt man drucken, damit Fragmente ausgeschnitten und in eine Collage geklebt werden können. Akryl, Draht und Inflightmagazin auf Sprelakatplatte.
...
Über Texte die so beginnen, schimpft man dann, obwohl, niemand schimpft ja über Texte, weil die ja, sagte mir einer, kein Gesicht hätten, nichts für sich könnten. Soeiner jedenfalls diene keinem Zweck, sagt ein anderer. Einheizbrei. Tiefkühlkost sei demokratisch.
Hat schon mal jemand die Verschwedisierung der Literatur beklagt? Ausser den Skandinaviern. Falls nicht, wie lange könnte man das strecken? Ein Viertel Sommerloch vielleicht, wenn man’s geschickt anstellte, den Dürstenden an der richtigen Wegstelle auflauerte.
Noch jedenfalls ist alles offen in dieser Erzählung, nicht nur Zeitform, Ziel und Bogen, nicht nur für Sie. Erzählung, sagt der, und nimmt sich vor, hinterher den Faden einzuknüpfen. Locker, und so dass das Gewebe nicht zusammenfällt wenn man ihn wieder zieht. Aber dann! Ich werde es Ihnen zu angemessener Zeit mitteilen, oder sie schauen einfach woanders nach, während ich kurz Pause mache und die norwegische Landschaft im sommerlichen Abendlicht an mir vorbei ziehen lasse.
Letztes mal hab' ich auf das verfremdete Foto eines norwegischen Prominenten rohgeschrieben, das in seinem Zeitschriftenabdruck genug Weiss lies. Pop art, nach Art des Hauses. Hat ja dann auch meinem Kunstanspruch genügt. Weil, vom Kunstanspruch des Materials ist was auf den Text übergegangen. Ritterschlag sozusagen, oder was immer dem heute entspricht. Möglicherweise Frequent Flyer, dann aber Pandion Level, auf persönliche Einladung des CEO. Gold bekommt ja mittlerweile jeder. Aber nicht wieder in Kritik an Fluggesellschaften. Das ist Reisekrankheit. So wie Dadaismus Kunstkrankheit ist. Sowas lässt man drucken, damit Fragmente ausgeschnitten und in eine Collage geklebt werden können. Akryl, Draht und Inflightmagazin auf Sprelakatplatte.
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Über Texte die so beginnen, schimpft man dann, obwohl, niemand schimpft ja über Texte, weil die ja, sagte mir einer, kein Gesicht hätten, nichts für sich könnten. Soeiner jedenfalls diene keinem Zweck, sagt ein anderer. Einheizbrei. Tiefkühlkost sei demokratisch.
Hat schon mal jemand die Verschwedisierung der Literatur beklagt? Ausser den Skandinaviern. Falls nicht, wie lange könnte man das strecken? Ein Viertel Sommerloch vielleicht, wenn man’s geschickt anstellte, den Dürstenden an der richtigen Wegstelle auflauerte.
Noch jedenfalls ist alles offen in dieser Erzählung, nicht nur Zeitform, Ziel und Bogen, nicht nur für Sie. Erzählung, sagt der, und nimmt sich vor, hinterher den Faden einzuknüpfen. Locker, und so dass das Gewebe nicht zusammenfällt wenn man ihn wieder zieht. Aber dann! Ich werde es Ihnen zu angemessener Zeit mitteilen, oder sie schauen einfach woanders nach, während ich kurz Pause mache und die norwegische Landschaft im sommerlichen Abendlicht an mir vorbei ziehen lasse.
[ noelscheich - am Dienstag, 8. April 2008, 23:55 - Rubrik: Fragmentity ]
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Ein Roman beginnt nicht mit dem Titel. Verbote bewahren vor Lebensgefahr. Tramper hams nicht so mit dem Datenschutz. Gespräche sind nur erträglich wenn Erfundenes darin vorkommt. Wann werden wir endlich elektronische Kataloge akzeptabler Gesprächsthemen mit uns führen, zur automatischen Vorlage bei neuen Bekanntschaften. TV-belly. Krankheiten muss man verdrängen. Zorro lebt. Die Graffitis aller Welt ergeben sicher ein Gesamtbild, möglicherweise die Weltformel, den wahren Namen Gottes. Leider können immer nur jeweils zwei, drei Eingeweihte ihre Tags lesen. Weil wir unsere Gedanken verschlüsseln, funktionieren wir autonom. Lakritze sind das Böse, weil ich keine Lakritze mag.
[ noelscheich - am Sonntag, 7. Mai 2006, 01:17 - Rubrik: Fragmentity ]
Warum musste sie sich umdrehen und ein perfektes Gesicht haben?!
Ich hatte gehofft meine Erwartungen wuerden enttaeuscht.
Ich hatte gehofft meine Erwartungen wuerden enttaeuscht.
[ noelscheich - am Sonntag, 13. Februar 2005, 20:53 - Rubrik: Fragmentity ]
that's how he likes his belly buttons
[ noelscheich - am Montag, 23. August 2004, 21:10 - Rubrik: Fragmentity ]
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Wenn die Sonne gelb ist, wärmt sie, aber jetzt sorgt sie nur dafür, dass es nicht kühl ist.
[ noelscheich - am Dienstag, 20. Juli 2004, 20:18 - Rubrik: Fragmentity ]
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